Einstellen der Skalierung

Die Eingabefenster für die Skalierung werden über den Button "Scaling" im Hauptfenster "Configuration" aufgerufen.

Der Skalierungsfaktor kann bestimmt werden:

  • durch Eingabe der Sensor-Daten "Kennwert", "Nennkraft" und der Eingangsempfindlichkeit des Messverstärkers
  • durch Ausführen einer 2-Punkt Kalibrierung, Messen des Signals ohne Last und mit einer bekannten Last (Kalibriergewicht)
  • für Messungen mit Dehnungsmessstreifen durch Eingabe des Brückentyps, des k-Faktors und ggfs. der Querkontraktionszahl, sowie der Eingangsempfindlichkeit des Messverstärkers

 

 

 

 

Eingabe der Sensordaten

Für einen Sensor mit 100N Nennkraft und einem Kennwert von 1,86754 mV/V (Kennwert = Ausgangssignal bei Nennkraft bei 1V Brückenspeisespannung) ergibt sich für den Verstärker mit einer Eingangsempfindlichkeit von 2 mV/V ein Skalierungsfaktor von 107,093 [N / 2 mV/V].

Nur der resultierende Skalierungsfaktor wird im Messverstärker abgespeichert.

Die Software führt durch den Kalibriervorgang mit einer definierten Kalibrierlast:

Eingabe der Kalibrierlast (die Einheit der Kalibrierlast wird im Haupfenster gewählt)

Messung im unbelasteten Zustand

Messung mit aufgelegter Kalibrierlast

Zum Abschluss des Kalibriervorgangs "OK/Set betätigen. Nur der resultierende Skalierungsfaktor wird im Messverstärker gespeichert.

 

Durch die Eingabe des Brückentyps, der k-Faktors und ggfs. der Querkontraktionszahl wird der Skalierungsfaktor für die Anzeige der Dehnung in µm/m berechnet.

Zum Abschluss des Kalibriervorgangs "OK/Set betätigen. Nur der resultierende Skalierungsfaktor wird im Messverstärker gespeichert.