von Standard (CV) zu maximaler Präzision (S): Warum zwei Kalibrierverfahren den Unterschied machen
3-Achsen-Kraftsensoren messen Kräfte in mehreren Raumrichtungen gleichzeitig – physikalisch unvermeidbar ist dabei das sogenannte Übersprechen.
Durch eine Kombination aus mechanischer und elektrischer Kompensation kann dieses Übersprechen bereits auf unter 3% der Nennlast reduziert werden. Dennoch bleibt ein gewisser Restwert, der proportional zur aufgebrachten Kraft ist und sich reproduzierbar verhält. Um die Messgenauigkeit weiter zu steigern, setzt ME-Meßsysteme zusätzlich eine mathematische Kompensationsmatrix ein. Mit dieser Methode lässt sich das Übersprechen in allen Achsen typischerweise auf unter 1% senken.
Deshalb erhalten Kunden zwei Kalibrierscheine: einen ohne Kompensationsmatrix (Typ „cv“) und einen mit Kompensationsmatrix (Typ „s“). So können Sie je nach Anforderung das für Ihre Anwendung optimale Kalibrierverfahren wählen.