DMS Schulung

Benötigen Sie Hilfe bei der Installation von Dehnungsmessstreifen?

Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Messaufgabe und vermitteln alle notwendigen Grundlagen rund um das Thema Dehnungsmessstreifen.

Die Schulungen können individuel nach Ihrem Wunsch gestaltet werden.

Wir bieten außerdem die Fertigung von Mustern und Serienteilen auf der Basis der Dehnungsmessstreifen Technologie. Bei der Entwicklung der Produkte unterstützen wir Sie gerne

Schulungsablauf (Beispiel):

  • Einführung in die Dehnungsmessstreifen-Technik
  • Erläuterung von typischen Brückenschaltungen
  • Erklärung verschiedener Verdrahtungsmöglichkeiten
  • Erläuterung der Schritte für die DMS-Klebung
  • Durchführung der DMS-Applikation zur Messung von Biegung, Axialkraft, Torsion und / oder Scherung
  • Belastung des Bauteils und Auswertung der Ergebnisse mit der Messelektronik
  • Berechnung von Spannungen und Momenten aus gemessenen Dehnungen

Im Folgenden erfahren Sie die typischen Schritte der DMS-Klebung. Sie können sich je nach Anwendungsfall unterscheiden.

1. Oberflächenvorbereitung

Die DMS-Applikationsflächen sollten eine Rauheitstiefe von 0,4 bis 1,6 μm aufweisen, bevor das Entfetten und Trocknen abgeschlossen wird.
Bei diesem ersten Schritt erfolgt das Aufrauhen der Oberfläche mit einem Schleifgewebe. Anschließend reinigen Sie die geschleifte Oberfläche in eine Richtung mit den fusselfreien Lösungsmittel-Tüchern.

--> Hier haben wir eine Auswahl der Reinigungsartikel für Sie.<--

2. Markieren der DMS-Position

Beim zweiten Schritt positionieren Sie richtig Ihre DMS. Einfach Anreißen der Linien direkt auf dem Bauteil mit einem Lineal und einem Bleistift.

3. DMS-Vorbereitung

Bevor Sie das DMS ankleben, informieren Sie sich, welche Klebstoffe für Ihre Messaufgabe am besten passen.

--> Hier haben wir eine Auswahl der Klebstoffen für Sie.<--

DMS-Säuberung mit Hilfe von Neutralizer auf einem Wattestäbchen gehört außerdem zur Vorbereitung für das Kleben.

4. Ankleben des DMS

Nehmen Sie den DMS mit Hilfe einer Pinzette aus seiner
Verpackung und legen Sie ihn mit der Klebeseite nach unten

in die richtige Position auf dem Messobjekt. Legen Sie ein kurzes Stück Mylar-Band über etwa 1,5 mm des DMS-Trägermaterials.

Heben Sie den Verbund wieder in einem flachen Winkel an und ziehen Sie ein Ende des Verbundes zurück, um den DMS über die Oberfläche zu ziehen.

Überziehen Sie die gesamte Fläche des DMS, einschließlich der Kupferpads, mit einer Klebstoffschicht.

Bestreichen Sie auch die Bauteiloberfläche im Bereich der DMS-Befestigung. Mit Hilfe von einem Polyäthylenblättchen drücken Sie den DMS für ca. 30 Sek. gleichmäßig und fest an.

5. Kontrolle der Klebung

Jede Abweichung führt zu Messfehlern. Deswegen kontrollieren Sie sorgfältig ob der DMS zuverlässig geklebt wurde. Sie können ein Vergrößerungsglas verwenden.

6. Anlöten der Verbindungen

Bei diesem Schritt werden die Zuleitungen am DMS angelötet.

 

Die Auswahl von Lötstützpunkten hängt von der Art der Verdrahtung, vom Lötstützpunkt-Trägermaterial sowie von der Grösse ab. Dabei helfen wir Ihnen gerne.

-->Klicken Sie hier um eine Übersicht verschiedener Lötstützpunkten zu erhalten.<--

7. Schutzabdeckung des DMS

Die empfindlichen DMS-Schaltungen erfordern Schutzabdeckungen gegen die meisten Einsatzbedingungen der Messwertaufnehmer.

--> Hier haben Sie einen Überblick der empfohlenen Abdeckmittel <--

8. Messung mit der Elektronik

Als nächster Schritt wird das Messgerät wie in unserem Beispiel GSV-8DS angeschlossen. Nach dem Nullabgleich wird das Messobjekt mit einer vorgegebenen Kraft auf unterschiedlichen Stellen be- und anschließend entlastet. Danach erfolgt die Auswertung der Messergebnisse.

 

-->Überblick verschiedener Messverstärker im Shop<--

9. Berechnung der Messung und Fehlersuche

Nach dem Abschluss der praktischen Messungen, werden die Spannungen und Biegemomente mittels physikalischer Formeln berechnen.

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Koensgen, Udo: Wie man eine Miniatur-DMS-Rosette auf eine Leiterplatte installiert (in deutscher Sprache), Youtube.com, 02.01.2018